| Die
Bluthunde sind los!
Haus Malavhan gibt dem Forderung
des Stadtrats nach gegen das Verbrechen in der Stadt
vorzugehen. "Die Bluthunde" - eine Gilde von
Verbrecherjägern nach Westgate geholt. Bürger
können wieder ruhig schlafen!
Unter dem zunehmenden Druck des
Stadtrats gab Haus Malavhan der Forderung nach etwas
gegen die Kriminalität in der Stadt zu tun. Die
"Freunde Selunes", dessen Haus das Ziel eines
feigen Anschlages wurde, haben von der Stadt Westgate
gefordert mit verschärften Mitteln gegen Banditen-
und Räubertum vorzugehen. Deren Empfehlung: die
Gilde der "Bluthunde" auf die Köpfe der
Gesetzlosen ansetzen.
Jetzt
kann Westgate aufatmen. Die Verbrechensjäger wurden
nicht nur in die Stadt gerufen, sondern ihnen wurde
auch gleich ein Haus in der Sphinxstrasse übergeben,
das ihnen als lokales Hauptquartier dienen soll. Herrn
Lovercorn, dem Leiter der Westgate Bluthunde, wurde
in einem Staatsakt symbolisch ein vergoldeter Besen
überreicht, mit dem er das Verbrechen hinausgekehren
solle.
Die "Bluthunde" sind in
ganz Faerun dafür bekannt Verbrecher aufzuspüren.
Sobald ein Verbecher identifiziert wäre, setzt
ein Auftraggeber, in diesem Fall die Stadt Westgate,
ein Kopfgeld im voraus aus. Die Gilde behält einen
Teil ein und schüttet den Rest zu 100% an das Mitglied
aus, das erfolgreich den Verbrecher zur Strecke bringt.
Die Mitglieder sind fast überwiegend Wald- und
Stadtläufer, die oft alleine oder in kleinen Gruppen
operieren. Mitglied werden kann nur, wer eine einwandfreie
Empfehlung einer ehrenwerten Gesellschaft vorweisen
kann. Einen Mitgliedsbeitrag gäbe es keinen, so
Lovercorn.
Die Entscheidung, die Hilfe der
Bluthunde anzunehmen, wurde mit überwiegender Mehrheit
im Stadtrat angenommen. Einzig die Cormyrfamilien Bleth
und Cormaeril sprachen sich vehement gegen die Bluthunde
aus. Die Staatskasse solle lieber Hauptmann Hammersong
und seine tatkräftige Stadtwache unterstützen,
um den Status quo der Verbrechensbekämpfung zu
halten.
Um effektiver gegen das Bandentum
vorzugehen wurde nichtsdestotrotz "Westgates Gilde
der Söldner" den Bluthunden unterstellt. Dies
ist ein Novum in der Geschichte der Bluthunde. Dadurch
können sie jedoch gezielt und mit grösserem
Waffeneinsatz gegen Kriminelle vorgehen.
Die "Westgates Gilde der Söldner"
operierte bisher unabhängig von den Interessen
der einzelnen Häuser und hat sich Aufgaben gewidmet,
die dem Allgemeinwohl von ganz Westgate dienten. Palla,
der Erleuchtete, Gründer und Leiter der Söldnergilde,
nannte diesen Entschluss empörend. Seine Gruppe
einer anderen exekutiven Kraft zu unterstellen wiederspräche
den Prinzipien auf der die Gilde operiert und gegründet
wurde. Er verurteilte auf schärfste die Entscheidung
des Stadtrats und kündigte an, dass weder er noch
die anderen Mitglieder in führenden Positionen
sich dies gefallen lassen würden.
Auch der Anführer der Westgate
Stadtwache Hauptmann Hammersong, der gerechte Arm Tyrs,
hielt sich mit seinen Aussagen über die Bluthunde
bedeckt. Es gibt nichts, was die Stadtwache nicht auch
selbst hinbekommen würde, meinte er kurz angebunden.
Und weiter: Westgate brauche keine Hilfe von Ausländern,
Abenteurern und dahergelaufenen Helden, die glauben
Recht und Ordnung ersetzen zu können.
Ob die Bluthunde Erfolg haben werden,
wird sich zeigen. Ihre Erfolgsquote läge bei 100%,
so der Leiter der Bluthunde Lovercorn. Uns liegt jedoch
eine Information vor, dass es eine einzige Person gibt,
die es seit Jahren schafft, sich vor dem Zugriff der
Bluthunde zu entziehen. Herr Lovercorn wollte dazu aber
keine Aussage machen.
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